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weißt nicht, Junker Nevile. wie sehr es den Schwachenschmeichelt, denken zu dürfe», daß sie Jemand schützen undunterstützen können! Aber genug jetzt von mir. Du wirstzu dem tapfern Grafen gehen, Du wirst an den Hof kom-men, Du wirst die golone» Sporen gewinnen, Du wirstfechten mit starker Hand, und es Andern überlassen, mitdem schlauen Kopfe zu betrügen!"
„Sie weissagt mir mein Schicksal!" murmelte Mar,maduke, sich wieder bekreuzend, „Die goldnen Sporen —ich danke Dir, Fräulein Sybille! — werde ich auf deinSchlachtfeld zum Ritter geschlagen werden, und vonWessen Hand?"
Sybille warf eineil Blick ihres glänzenden Augesans den Fragende» , und als sie sein ernstes, gespanntesGesicht sah, lachte sic unmäßig.
„WaS, meinst Du denn, Junker Nevile, ich könneDir alle Räihsel lösen ohne »lein Sieb »nd meine Scheerc?"
„Das sind also nvthwendige Bedingungen dabei,Fräulein Sybille?" sagte der Nevile mit plumperEinfalt. „Ich hatte geglaubt, Ihr gelehrteren Frauens-personen könntet weissagen ans der stachen Hand, oderdenr — warum lachst Du über mich?"
„Nein," antwortete Sybille sich fassend, „ich habedaS Recht zu zürnen. Wenn Du mich nun einmal durch-aus zu einer Zauberin machen willst, so kann ich bei Al-lem, was ich Dir von Deiner Zukunft zu sagen vermag,nur (fuhr sie rührend fort) von dem ausgehen, was ichbisher von Deinem Leben weiß. Du hast ein mnthigeS