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Seele bewirkt, und zwar dies, nur bei den hoher» Präla-ten und Würdeträgern. Was den Minstrel betrifft, ichliebe ihn — ich wollte für ihn fechten, ich wollte ihmnöthigenfalls den letzten Penny in mcinein Beutel geben.Aber es ist besser, Thaten thun, als sie nur besingen."
Sybille lächelte, und dieß Lächeln verwirrte, undverdroß halb den jungen Abenteurer. Aber das Feuerdes jungen Mannes hatte seinen eignen Reiz.
Allmälig wie sie auf der vernachlässigten Terrassehin und her wandelten, kam ihr Gespräch in einen freienund vertraulichen Fluß ; denn Marmadukc, wie dis mei-sten jungen Männer, erfüllt von sich, war fröhlich indem beglückenden Selbstgcnnß einer sorglosen, offenenNatur. Er erzählte seiner jungen Vertrauten von Heuteseine Geburt, seine Geschichte, seine Hoffnungen und seineBefürchtungen : und dagegen erfuhr er durch ihre Ant-worten auf die Fragen, die er an fle richtete, von ihremvergangenen und jetzigen Leben wenigstens die bedrängteLage ihres Vaters, verursacht durch kostspielige Studien— ihren eignen kurzen Aufenthalt an Margaretha'S Hof,und die Verlassenheit, wo nicht die Kämpfe, worin sic ihreJugend hinbrachte. Es wäre ein süßes, liebliches Schau-spiel für einen wohlwollenden Beobachter gewesen, Zeugezu seyn von diesen zutraulichen Eröffnungen und Mit-thcilunge» zwischen zwei jungen Leuten, die sonst so wenigFreunde hatten, und sich dabei zu denken, Herzen, die sicheinander so aufschlvßcn, könnten Wohl zu Einem ver-schmelzen. Aber Sybille, obgleich sie ihm mit Theilnahme