Druckschrift 
1 (1843)
Entstehung
Seite
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nicht! Ja, Dn hast Recht! Du mußt a»> Ende triumphi-ren!" Und indem plötzlich ihre ganze Miene den sanftenAusdruck liebkosender, schmeichelnder Zärtlichkeit aunahm,fuhr sie fort: „Aber jetzt komm, Vater. Du hast fürdiesen Morgen genug gearbeitet. Wir werden Dir inwenigen Minuten ein kleines Fest bereiten können. Undder Fremde ist genesen, Dank unserer Heilkunst! Es ver-langt ihn sehr, Dich zu sehen und Dir zu danken!"

„Gut, gut, ich komme, Sybille," sagte der Ge-lehrte mit einem bedauernden, zögernden Blick auf seinModell, und einem Seufzer, in dessen Betrachtung ge-stört, davon abgerufen zu werden; und langsam verließer mit Sybille das Zimmer.

„Aber nicht, mein lieber Herr und Vater, nicht so— nicht ganz so — werdet Ihr zu dem Fremden hinein- !gehen, Ihr, selbst von guter Geburt! Oh, nein! Eure sSybille ist stolz, wie Ihr wißt — stolz auf ihren Vater!"

Mit diesen Worten hing sie sich zärtlich an ihn, und zog !ihn maschinenmäßig — denn er war in Träumerei ver,funken und achtete nicht auf sie — in ein anstoßendes Ge-mach, in welchem er schlief. Die Bequemlichkeiten undBedürfnisse selbst der Leute von edler Herkunft, von Män-nern mit den Hufen Landes, welche Adam verkauft hatte, 'waren damals gering und spärlich. Die Edelleute unddie reichen Kaufleutc zwar rühmten sich mancher Luxus-artikel, welche an Prunk und Schimmer die ihrer heuti- !gen Standesgenoffen Überbote». Aber die Classe derGentry, welche über sehr wenig Geld zu gebieten hatte,