Druckschrift 
1 (1843)
Entstehung
Seite
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Mannes über sein Leben ausübt, allen äußern Gegen-ständen und Interessen. Gr hatte sein Weib zärtlich ge-liebt, aber seine rasche Verschwendung seines Vermögensdurch den Ankauf von Instrumenten und Büchern, welchedamals über die Maßen thcuer Ware», und seine Nach-läßigkeit und Gleichgültigkeit gegen Alles, was nicht inden Kreis seiner Hoffnung, der Wohlthäter der Mensch-heit zu werden, fiel, hatten ihre Gesundheit zerstört undihr Herz gebrochen. Zum Glück bemerkte Warner ihrDahinwelken nicht bis zu ihrem Tod; zum Glück ahnteer die Ursache desselben nie, denn ihre Seele ging ganzauf in der seinigen. Sie verehrte und liebte ihn, undmachte ihm nie Vorwürfe. Hätte sie das künftige Schick-sal ihrer Tochter vorausgesehen, so wäre dieß wohl an-ders gewesen. Sie hätte wohl dem Vater Vorstellungenmachen können, die sie dem Gatten ersparte. Aber zumGlück, wie sie glaubte, hatte sie (eine Französin von Ge-burt,) ihre Jugend im Dienste Margaretha'S von Anjouzugebracht, und diese stolze Königin, die eben so warmgegen ihre Freunde, als unerbittlich gegen ihre Feindewar, hatte bei der Verheirathung ihrer Dienerin ver-sprochen, für das Schicksal ihrer Kinder Sorge zu tragen.Sybille war, acht Jahre alt, acht Jahre vor dem An-fangspunkt dieser Geschichte, zwei Jahre vor der verhäng-nißvollen Schlacht von Touton, welche Edward auf denThron von England erhob, unter die jungen Mädchenausgenommen worden, welche nach dem Gebrauch derZeit zum Hofstaat der Königin gehörten; und in der