Druckschrift 
1 (1843)
Entstehung
Seite
124
Einzelbild herunterladen
 

den Besitz der kostbaren Ingredienzien zu setzen, welcheim Tiegel des Alchimisten in Ranch aufgingen. Daherhalte sich Adam Warner in seinen jüngern Jahren, solang er noch im Besitz eines genügenden Einkommens,ererbt von seinen Vorfahre», einem ausgezeichneten, rit-terlichen Geschlechte, war, dem sicherer» und weniger kost-baren Studium der Mathematik gewidmet, welche damalsangefangen hatte, die Aufmerksamkeit der Gelehrten anssich zu ziehen, die aber noch von dem großen Haufen alsein Zweig der schwarzen Kunst betrachtet wurde. DießStudium hatte ihm einen Blick eröffnet auf eben so nütz-liche als erhabene Entdeckungen. Diese erheischten un-umgänglich ein noch mannigfaltigeres Wissen; und ineiner Zeit, wo es keine Theilung der Arbeit gab, nnd nurein spärlicher und zufälliger Berkehr zwischen den Ge-lehrten bestand, wurde es für jeden Entdecker nothwendig,sich auch die genügenden Kenntnisse zu Versuchen und Ex-perimenten zu verschaffen, welche sich zu seinem Haupt-zwecke nur wie Hülfsmittel verhielten.

Indem er die Mathematik ans die praktischen Zweckedes Lebens anwandte, da er ihren unendlichen Nutzen fürHandel, Verkehr und Eivilisation erkannte, sah sich AdamWarner genöthigt, damit nicht nur eine umfassende Kennt.niß der Sprachen zu verbinden, sondern auch viele derhärtesten Arbeiten der mechanischen Handwerke oderKünste, und bei manchen seiner Forschungen mußte erauch di: Chemie zu Hülfe nehmen. Altmählig entzogund entfremdete ihn die Tyrannei, welche das Genie eines