Druckschrift 
1 (1843)
Entstehung
Seite
46
Einzelbild herunterladen
 

46

kriegerischen Erfolge der Trefflichkeit der seinen Bannernfolgenden Bogenschützen, und die Londoner selbst hielteneifersüchtig auf ihren Ruf in dieser kriegerischen llebnng.Seit den letzten fünfzig Jahren war, trotz des kriegerischenCharakters der Zeiten, die Handhabung des Bogens inden friedlichen Zwischenzeiten mehr vcrnnchläßigt worden,als den Herrschern klug schien. Der König sowohl alsseine loyale Stadt hatten sich in neuesten Zeiten vieleMühe gegeben, die gebührende llebnng in der Handha-bung vonGottes Instrument" ' einzuschärfen, woraus,wie ein Edikt erklärt hatte,mehr als auf etwas Anderem,die Freiheiten und die Ehre von England hauptsächlichberuhten!"

Und zahlreich war jetzt der Zudrang dazu, nicht nurvon den Städtern, den Bürgern und dem müßigen Pöbel,sondern auch von den prächtigen und tapfern Edelleuten,welche den Hof Edwards IV. umgaben, der damals inseiner vollsten Jugendblülhe stand ; der schönste, derprächtigste und tapferste Fürst der Christenheit.

Die königlichen Turniere (die jedoch von ihrem altenGlanz erbleichend verloren, um noch einmal aufzuflam-men und dann zu erlöschen unter der Herrschaft der ein-ander folgenden Tudors,) ausschließlich zur Unterhaltungvon Rittern und Edeln bestimmt, boten ohne Zweifelmehr Pracht und Glanz dar, als die gemischte, buntsche-ckige Versammlung aus allen Klassen und Ständen, die

* Emphatisch so genannt von Bischof Latimer, in seiner be-rühmten Sechsten Predigt,