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Menen zu gewinnen; wahrend dieser Zeit empfingEdward den unehelichen Bruder Carls, Grafen vonCharolois, nachmaligen Herzogs von Burgund, beisich, und verabredete die Heirath von Margarethamit dem Grafen.
So fiel Mißachtung auf die Botschaft Mar-wicks, und diese beschimpfende Mißachtung wurdenoch erhöht durch seine persönliche Feindschaft gegenden von Edward vorgezogenen Bräutigam*. Der
im Tone schncllscrtigcr Entscheidung: „es war Einer derSöhne Ludwigs XI." Ader Ludwig hatte zu der Zeitgar keine lebende Söhne. Der Dauphin wurde erst dreiJahre später geboren. Die wahrscheinlichste Person istder Herzog von Gupeune, Ludwigs Bruder.
* Der Geschichtschreiber von Erovland, der, so weit sei»kurzer und magerer Bericht reicht, die zuoerläßigsteQuelle für die Zeit Edwards IV. ist, gibt mit großerBestimmtheit a», daß die Bnrgund'schc Allianz die ur-sprüngliche Veranlassung von Marwicks Mißvergnügengewesen scy, und nicht des Königs Vermahlung mitElisabeth'. „Hierüber (die Vermählung Margarethensmit Eharolois) gerieth Richard Ncvile, Graf von Mar-wick, der so viele Jahre es mit den Franzosen gegen dieBurgunder gehalten hatte, in heftige Entrüstung, und ichhalte dafür, daß dicß die eigentliche Ursache seines Grol-les gewesen, mehr als des Königs Heirath mit Elisabeth,denn er hatte für die besagte Prinzessin Margaretha einenGemahl im Königreich Frankreich auöcrsehen gehabt."