Graf zog sich mißmuthig und erbittert auf seinSchloß zurück. Aber Marwicks Natur, welche vonHume glücklich charakterisirt wird als „von tücke-loser Geradheit und Offenheit," scheint diese Erbitte-rung nicht lange in sich genährt zu haben. Durchdie Vermittlung des Erzbischofs von Uork undAnderer wurde eine Aussöhnung zu Stande gebracht,und im nächsten Jahr, 1468, finden wir Marwickwieder in Gunst, und selbst so weit der Veranlassungseines früher» Mißvergnügens vergessend, daß ersich dem Festzuge zu Ehren von Margarethens Ver-mählung mit seinem persönlichen Feinde anschloß.Im folgenden Jahre jedoch entstand die zweite Ver-uneinigung zwischen dem König und seinem Minister,und dieß durch die Weigerung des Königs, die Hei-rath seines Bruders Clarence mit des Grafen Toch-ter Isabel gut zu heißen; eine Weigerung welchevon einem entschiedenen Widerstande begleitet war,der den Stolz des Grafen im höchsten Grade ver-wundet haben muß, da Edward sogar so weit ging,den Pabst zur Verweigerung seiner Sanktion, aufden Grund verbotener Verwandtschaft hin, zu ver-sagen. Der Pabst bewilligt dem ungeachtet die Di-
Diescr Historiker spricht auch mit großem Nachdruck von
der bitteren Feindseligkeit zwischen Eliarolois und Warwick.