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Ein Mann, dem Anschein nach etwa dreißig Jahrealt, und von einer Haltung und Gestchtsbildnng, die ihnsichtlich von seiner Umgebung auSzeichnctcn, wandte sick-rasch um, und schaute Glyndon stet und fest au.
„Ich glaube zu verstehen, was Ihr meint," sagte er;„und vielleicht," fuhr er mit einem ernsten Lächeln fort,„könnte ich es besser erklären, als Ihr selbst." Hier wandteer sich zu den Andern und fuhr fort: „Ihr Alle, Ihr Her-ren, stimmt und sonders, müßt oft schon, besonders wennIhr bei Nacht allein da gesessen, eine sonderbare, uner-klärliche Empfindung von Kälte und Unhcimlichkcit Euchbeschleichen gefühlt haben; daS Blut gerinnt und das Herzsteht stille; die Glieder zittern, das Haar sträubt sich; manfürchtet sich, aufznschauen, das Auge nach den dunkelnWinkeln des Zimmers zu wenden; man hat eine entsetz-liche Einbildung, etwas Ucberirdisches seh in der Nähe;plötzlich geht der ganze Zauber, wenn ich es so nennendarf, vorüber, und Ihr seyd geneigt, über Eure eigeneSchwäche zu lachen. Habt Ihr nicht oft empfunden, warich so unvollkommen geschildert habe? Wenn dieß ist, sokönnt Ihr verstehen, was unser junger Freund so ebenempfunden hat mitten unter der Wonne dieser magischenScene und unter den balsamischen Hauchen einer Julius-nacht."
„Herr," versetzte Glyndon, sichtlich höchst erstaunt,„Ihr habt ganz genau und richtig die Natur des Schau-ders beschrieben, der mich überfiel. Aber wie konnte mciii