er ebenso sehr auf dem Zusammenhang der Künstebestand, wie ein berühmter Schriftsteller auf demder Wissenschaften; daß er behauptete, in allen Wer-ken der Phantasie, i» Worten oder mit Farben aus-geführt, müsse der Künstler der höheren Schulenden schärfsten Unterschied machen zwischen dem Rea-len und dem Wahren — mit andern Worten, zwi-schen der Nachahmung der Wirklichkeit, und derErhebung der Natur zum Idealen.
„Das Eine," sagte er, „macht die niederländi-sche Schule, das andere die griechische."
„Sir," sagte ich, „die niederländische ist ammeisten in der Mode."
„Ja, in der Malerei vielleicht," antwortetemein Wirth, „aber in der Literatur —"
„Von der Literatur sprach ich. Unsre Heran-wachsenden Dichter sind alle für Einfachheit undBetty Foy, * und unsere Kritiker halten es für dashöchste Lob bei einem Werke der Phantasie, zusagen, daß seine Charaktere ganz genau dem ge-meinen Leben entsprechen. Selbst in der Skulp-tur —"
* Die ländliche Heldin einer Erzählung Von WordS-worth: „der blöde Knabe."