Druckschrift 
6 (1841)
Entstehung
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ihn, und er sah sie erröthen, als sie sich verneigte. Erschaute ihnen beinahe athemlos nach, bis der Wagen ver-schwand, und dann, nachdem er das Fenster wieder ge-schloffen, setzte er sich, umseine Gedanken zu sammeln,und wieder mit sich selbst zu Rathe zu gehen. Aber wäh-rend des UeberlegenS sah er immer vor sich jenes Erröthenund jenes Lächeln. Endlich sprang er auf, und ein edler undglänzender Ausdruck hob den Charakter seines Angesichts.Ja, wenn ich jenes Haus betrete, wenn ich dieses Man-nes Brod esse, und ans seinem Kelch trinke, muß ichentsagen nicht der Gerechtigkeit, nicht dem, was demNamen meiner Mutter gebührt aber Allem, was demHaß und der Rache angehört! Wenn ich jenes Haus be-trete, und die Vorsehung mir die Mittel gewährt, meineRechte wieder zu gewinnen: nun dann mag sie dieUnschuldige das Mittel seyn, ihren Vater vom Ruin zuerretten, und wie ein Engel an der Grenze stehen, wo dieGerechtigkeit in Rache übergeht! Ueberdies ist es nichtmeine Pflicht, Sidney zu entdecken? dort allein kann ichden Faden dazu in die Hände bekommen." Nach diesenBetrachtungen zögerte er nicht länger er entschied sich;er wollte diese Gastlichkeit nicht znrückweisen, da es leichtspäter in seiner Macht stehen konnte, sie zehntausendfältigzu vergelten.Und Wer weiß," murmelte er wieder,obnicht der Himmel, indem er dies holde Wesen mir ausmeinem Wege begegnen ließ, dabei die Absicht hatte, diezornigen, ungestümen Leidenschaften, die ich so lange nährte,