Druckschrift 
6 (1841)
Entstehung
Seite
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2hr nicht mit ihr spazieren gehen? Vielleicht geht meinGroßvater auch mit."

Diesen Abend nicht. Ich werbe nicht auSgehen, oderetwa nur allein."

Wohin? ist Fanny nicht gut gewesen? Ich bin nichtausgegangen, seit Ihr uns verlassen. Und daö GrabBruder! 2ch habe Sarah mit den Blumen geschickt,aber"

Vaudcmont stand hastig auf. Die Erwähnung desGrabes rief seine Gedanken zurück von der träumerischenRichtung, die sie verfolgt hatten. Fanny, deren kindlichesWesen gerade ihn sonst getröstet und erheitert, störte ihnjetzt; erfühlte den Mangel jener vollkommnen Einsamkeit,welche die Atmosphäre keimender Leidenschaft ist, er mur-melte eine kaum hörbare Entschuldigung und verließ dasZimmer, Fanny sah ihn diesen Abend nicht mehr; erkehrte erst um Mitternacht zurück. Aber Fanny schlief nicht,als bis sie seinen Schritt auf der Treppe und seine Zim-merthüre schließen gehört hatte; und als sie einschlief,waren ihre Träume unruhig und peinlich. Am nächstenMorgen, als sie beim Frühstück zusammen waren (dennVaudemont kehrte nicht nach London zurück), waren ihreAugen roth und schwer und ihre Wange blaß. Und Vau-demontS Auge, sonst so freundlich und aufmerksam, ent-deckte, da er noch immer in Sinnen und Brüten versun-ken war, jene Anzeichen eines Kummers nicht, den Fannynicht hätte erklären können. Nach dem Frühstück jedochforderte er sie zum Spatziergang auf; und ihr Antlitz