Druckschrift 
6 (1841)
Entstehung
Seite
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daß so Viel in einem Stück Papier sehn kann! Dennam Ende ist dies/' ste deutete auf das aufgeschlagene Blattdes Buches,nur ein Stück Papier, nur daß Lebendarin ist!"

Ja!" sagte Vaudemont düster, und weit entfernt,Fannys feinen und zarten Gedanken aufzufaffen dennihr Geist war aufPoeste, und der seinige auf das Rechtund Gesetz gerichtetja! und wißt Ihr, daß von einembloßen Fetzen Papier ja, einem bloßen Fetzen Papier,wenn ich ihn nur finden könnte, leicht mein ganzes Vermö-gen, mein ganzes Glück, Alles abhängt, waS mir im Lebenthener ist?"

Von einem Fetzen Papier! Oh! wie wünschte ich,den zu finden! Ach! Ihr seht drein, als dächtet Ihr, ichwerde dazu nie klug genug werden!"

Vaudemont, nicht auf sie hörend, stieß einen tiefenSeufzer aus. Fanny näherte sich ihm schüchtern.

Seufzt nicht Bruder! Ich kann es nicht ertragen,Euch seufzen zu hören. Ihr seyd ganz verwandelt. Seydauch Ihr nicht glücklich gewesen?"

Glücklich Fanny! o ja! neuestens sehr glücklich!zu glücklich!"

Glücklich, Ihr? und ich" das Mädchen hieltinne, ihr Ton war der der Wehmuth und des Vorwurfsgewesen, und ste hielt inne warum? wußte sie nicht,aber sie fühlte, wie ihr das Herz sank. Fanny ließ ihnan sich vorbei gehen, und er ging geraden Weges nach