seiner Gesundheit, kann man auS der Antwort sehen, dieer seinem Kammerdiener gab, als am Morgen nach demersten Anfall dieser Ehrenmann, zur Aufheiterung seinesGebieters, diesem den Vorschlag machte, sich zu erkundigennach dem Thun und Treiben derjenigen, in welche LordLilburne heftig verliebt zu seyn vorgab: „Zum Henker,Dykeman!" rief der Kranke, „was behelligt Ihr mich mitWeibern, wenn ich in diesem Zustand bin? Mir gälte es,gleich, wenn sie alle im Abgrund der See lägen! Gebt mirdas Kvlchieum; ich muß mein Gemüth ruhig erhaltein"Wenn ordentlich wohl, war Lord Lilburne unbeküm-mert um seine Gesundheit; im Augenblick, wo er krankwar, widmete er derselben die allergrößte Aufmerksamkeit.Obwohl ein Mann von festen Nerven, in seiner Jugendvoll auffallender Keckheit, und noch immer, obgleich nichtmehr tollkühn, ein Mann von hinlänglichem persönlichemMuth, liebte er doch ganz und gar nicht den Gedankenan den Tod — das heißt: an seinen eignen Tod. Nichtals hätten ihn religiöseLZesorguisse wegen des furchtbarenunbekannten Landes gequält, sondern einfach darum, weildasjenige Leben, von dem er allein eine erfahrungsmäßigeKenntniß hatte, ihm etwas gar Angenehmes und Gutesschien. Er hatte eine Art instinktmäßtger Ueberzeugung,daß es dem Lord John Lilburne nimmer und nirgendsbester ergehen würde. Immer der Einsamkeit abgeneigt,haßte er sie noch mehr als sonst, wenn er krank war, under hieß daher den Besuch seiner Schwester und die zarteHand seiner holden Nichte willkommen. Beaufort dagegen
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