„Oh! — ein Mr. Spencer! ein alter Bekanntervon Eurer Mutter." Hier lächelte Morton, aber da erkeine Aufmunterung zu einem Scherz fand, fuhr er fort:„Indessen, das liegt weder hier noch dort; er hat gewißEuren Bruder nicht aufgefunden. Denn ich habe mehrereBriefe zu verschiednen Zeiten von ihm bekommen, woriner sich erkundigt, ob man keine Nachrichten von Einemoder dem Andern von Euch habe."
Ilnd in der That hatte sich Spencer ganz besondreMühe gegeben, die Mortons zu täuschen, deren Einmi-schung er nicht viel weniger fürchtete, als die der Beauforts.
„Dann kann es nichts nützen, sich an ihn zu wenden,"sagte Philipp gleichgültig, da er sich auf den NamenSpencer nicht besinnen konnte, und daher auf dessen Er-wähnung nicht viel Gewicht legte.
„Gewiß, ich glaube es auch. Verlaßt Euch darauf,Mr. Beaufort muß es wissen."
„Wahr," sagte Philipp. „Und ich habe Euch jetztnur noch Dank zu sagen für Eure Güte, und dann in dieStadt zurückzukehren."
„Aber bleibt doch heute bei uns — thut cS — laßtmich fühlen, daß wir Freunde sind. Ich versichre'Euch,des armen Sidney Schicksal ist mir eine Last aus derSeele gewesen, seit er uns verlassen. 2hr sollt das Betthaben, worin er schlief, und über das sich Eure Mutterbeugte, als sie ihn und mich für immer verließ."
Diese Worte wurden mit so viel Gefühl gesprochen,daß der Abenteurer seines Oheims Hand drückte, und