Druckschrift 
6 (1841)
Entstehung
Seite
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Mr. Roger Morton saß denn seit den letzten vierJahren, seit er zum zweitenmal Mayor gewesen, hatte ersich einen seine Würde hebenden Stuhl zuerkannt. Erempfing eher seine Kunden, als daß er sie bediente. Dasletztere Geschäft fiel zweien seiner Söhne zu. Für Tomwar, nach langem Bedenken, der Beruf eines Apothekersgewählt worden. MrS. Morton bemerkte, es sey ein an-ständiges Gewerbe, und Tom war immer ein anstelligerJunge gewesen, lind Mr. Roger erwog auch, daß es eingroßer Trost und eine wichtige Ersparnis« seyn würde,wenn er einen ärztlichen Berather an seinem eignen Sohnhätte.

Die zwei andern Söhne und die verschiednen Laden-diener waren mit dein vortheilhasten Gewerbe beschäftigt,wie Kunde um Kunde, mit Schirmen und in Ueberschu-hen hereintraten unter das lockende Obdach als eingering gekleideter Manu, etwas über mittlerem Alter, miteinem von Sorgen abgezehrten, hungrigen Gesicht schüch-tern eintrat. Er wartete geduldig an dem wimmelndenLadentisch, unter Ellbogenstößen von lebhaften altenJung-fern mit spitzen Knochen und wie spitz und scharf dieEllbogen alter Jungfern sind, weiß Niemand, der sichnicht, ein unwillkommener Gast! mit Gewalt den Weggebahnt hat durch die aufgeregten Gruppen im Ladeneines Leinwandhändlers! der Mann, sage ich, wartetegeduldig und traurig, bis der Kleinste der Ladenjungenvon einer Dame loskain, die, nachdem sie lange gewähltund verglichen, sich am Ende zu zwei Ellen lilafarbigen