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mir sehr gut! Je mehr ich nachdenke, desto mehr erstauneich über die monströse, verruchte Unverschämtheit diesesKerls — einen Mann durch Betrug um sein Eigenthumzu bringen! Ihr habt ganz Recht, — gewiß eins Ver-schwörung.
Aufrichttgst der Eurige,
R. B."
„Auf die Spencers werde ich ein wachsames Augehabe». Verbrennt dies sogleich."
Nachdem Mr. Beaufort diesen Brief geschrieben undgesiegelt, legte er sich nieder und schlief gesund.
Und am folgenden Tage stand daS HauS leer, und dieTafel auf dem Rasenplatz verkündigte, daß es wieder zuvermiethen sey. Aber täglich, bei Regen und Sonnen-schein, kam herüber der einsame Liebende, wie ein Vogel,der seine Jungen tm verlassenen Neste sucht; immer undimmer wieder eilte er nach dem Platz, wo er mit der Ver-lorenen herumgcstreift, und murmelte seine leidenschaftli-chen Gelübde unter den schnell erbleichenden Linden. Wer-den diese Gelübde erfüllt oder vernichtet werden? Wirddie Abwesende vergessen, oder wird der Zurückbleibendegetröstet werden? Waren die Züge dieses jungen Romansnur leicht der Phantasie aufgedrückt worden, wo sie, ein-mal unleserlich geworden, für immer ausgelöscht bleiben— oder waren sie tief eiugegraben in jene Tafeln, wo dieSchrift, selbst wen» sie unsichtbar wird, doch besteht, undein süßer Buchstabe um den andern wieder lebendig wirb,wenn das Licht und die Wärme, der glänzenden Gegenwart