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die lange, düstre Straße hinscholl: »Barmhcrzig-keit - Nahrung!"
Der Fremde hielt an — einer der kühnsten Men-schen, wenn er in seiner eigenthümlichen Bahn ging,war derselbe ans jeder andern furchtsam wie einWeib. Die Absicht des Flehenden mißverstehend underschreckt durch die Heftigkeit seiner Geberde zog erschnell die Börse, indem er mit zitterndem Tonbeisetzte:
„Hier, hier! thu mir nichts zu Leid — nimmeS, nimm Alles."
Glendower erkannte in der Stimme einen ihmnicht fremden Ton; sein Stolz, dieser große Hebelim menschlichen Thun, der in ihm, wenn auch füreinen Augenblick unterdrückt, unzerstörbar war, kehrtein voller Stärke zurück. „Niemand," dachte er,„der mich kennt, soll die Vollendung meiner Schmacherfahren," und wandte sich ab; aber der Fremde, derseine Bewegung abermals falsch deutete, streckte ihmdie Hand mit den Worten hin: „Nehmt Dies, meinFreund, Ihr braucht keine Gewalt anzuwenden!"
Damit trat er dem vermeintlichen Angreifernäher, sah beim bleichen Lampenlicht seine Züge underkannte sie unverweilt.
„Ah!" rief er verwundert, aber mit geheimerFreude — „ah! Sie sinds, die bis zu diesem Gradherabgekommen?"
„Sie haben recht, Crauford," cntgegnete Glen-dower störrisch, und richtete sich zu seiner ganzen