Stunde erhalten, in welcher unser großer Zweck zurVerwirklichung kam und wird den „„Nachlaß desHimmels""*) in dem Heiligthum menschlichen Ruhmsniederlegen."
Als der Greis hier aufhörte, stand eine schwache,etwas krankhafte Rothe auf seinem Antliy, und seineZüge trugen ein Gepräge der Begeisterung, welchesbei solchem Alter beinah heilig erschien, und von Cla-rence früher nie bemerkt wurde. Wirklich war derjunge Zuhörer tief ergriffen, und später drückte sichdie Belehrung seines Adoptivvaters seinem Gedächt-niß auf eine noch Ehrfurcht erwcckenderc Weise ein.Bereits hatte er aus Talbots Unterricht und Ge-spräch manchen Gewinn für den Umgang mit derWelt gezogen. Ja, sogar etwas Besseres als Taktfür weltlichen Umgang hatte er erlangt, — eineliebevolle, nachsichtige Stimmung für seine Mitge-schöpfe; denn er hatte gesehen, daß Schwächen mitedelmüthigen und großartigen Eigenschaften nicht un-verträglich sind und daß wir falsch über die Men-schennatur nrtheilen, wenn wir ihre Kleinlichkeitbelächeln. Dieselben Thatsachen, welche den dürfti-gen Kopf zum Misanthropen machen, bewegen denWeisen zum Wohlwollen. Thoren entdecke», daßMenschlichkeiten nicht unvereinbar mit großen Män-nern sind, gerathen in Erstaunen und überlassen sichder Verachtung; Urtheilsvolle dagegen finden, daß
') Laco ste ^ugwenlis Lcienlisrum.
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