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ausgesuchte Wahl der Farbe, den kostbaren GlanzdeS Stoffes auS, die der Neid der Vornehmen unddaS verzweiflungbringendc Wunder ihrer Kammerdie-ner gewesen. Und dann der Nachgeschmack, womitder gute Invalide auSrief: „ich kleidete den Jun-gen !" Selbst jetzt noch wollte dieser neue Scipio(Gil Blas'S Scipio, nicht RomS) nicht glauben, daßdie Sonne seines Gebieters gänzlich untergegangen:Der wäre, gab er zu verstehen, bloS in einer tempo-tären Zurückgezogenheit und würde den einen vderandern Tag wieder hervortreten, und die lvndnerWelt in Erstaunen setzen. „Meine rechte Hand gab'ich darum," pflegte Kasper zu sagen, „wenn ich denHerrn bei Hof sähe! WaS für eine Freude der Kö-nig an ihm hätte! Ach ja! ich wollte er war nichtfo schwermüthig über seine Bücher her, sondern trieb'sich herum wie die andern Leute."
Armer Kasper, die Zeit ist in der Regel einerauhe Zauberin in ihren Verwandlungen; für Dei-nen Herrn jedoch war der von Dir so bitter beklagteWechsel glückbringender als all seine frübern Palmender Bewunderung und Huldigung. »iXous uvowrreell erclie Is plaisir,« sagt Rousseau mit einer seinerunvergleichlichen Antithesen, »et le bonlwur u Imloiu äe iious*)." Aber in der Verfolgung deS Ver-gnügens lesen wir einige zerstreute Blüten der WejS-
*) Julie, in der neuen Helvise.
Der Uebersetzer.