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Dieselbe au Dieselbe.
Leonore, theuerste Leonore, ich befinde mich aufsNeue sehr übel, aber nickt, wie vorher, durch einethörichte Abmarternug meines Gemüths: nein, ichbin ruhig und sogar glücklich. Es war nur eine Er-kältung, die mir den Rückfall zuzog. Du darfst Dasglauben, ich verslchre Dich, trotz Deinen wohlgemein-ten, aber bittern Scherzen über meine Bethörung,wie Du's sehr richtig nennst, für Herrn Linden. Dufragst mich was mir Neues aus der Oper mitgebrachtworden? Thörichtcs Mädchen, das ich war, Stundum Stunde wach zu liegen und selbst meine Arzneizurückzuweisen, damit ich nicht vor Mamas Ankunftin den Schlaf hineingesckmeichilt würde. Sobald ichdas Klopfen am Thor hörte (wie ängstlich hatte ickdarauf gepaßt!) schickte ich Babette hinab um ihr zusagen, daß ich noch wachte und sie zu sehen wünschte.So kam die Mama herauf, fühlte mir den Puls,sagte er sei sehr fieberhaft, wunderte sich daß michdie Arznei nicht mehr beruhigt habe, und sprachnoch vieles Andere über den gleichen Gegenstand,das ich so geduldig als möglich ertrug, bis die Reihezu sprechen an mich kam. Da bewunderte ich zuerstihren Anzug und Kopfputz, und erkundigte mich obes ein volles Haus, und ob die Prima Donna beiStimme gewesen u. s. w., bis ich mir endlich dieFrage angebahnt hatte, Wer sie in der Loge besuchthabe. „Lord Borodaile," antwortete sie, „und derHerzog von — und Herr St. George und Haupt-