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darf, stehen Sie in Korrespondenz mit diesemHerrn?"
Der Meronville Lage war in diesem Momentkeineswegs angenehm. Sie sah ans Einen Blick, daßihr hier weder Lüge noch Kunstgriff helfen konnten,denn der Lord mochte sich füglich berechtigt halten,das Billet zu lesen, das jeder beschönigenden Erklä-rung, die sie etwa vorbrachte, widersprechen mußte.Sie sah Dies. Sie war ein unabhängiges Weib,kümmerte sich jetzt keinen Strohhalm mehr um Bo-rodaile, obwohl sie eine Kaprice für ihn gehabt, wußtedaß ihr ganz London zur Wahl eines bo» nmi offenstand und erwiederte:
„Das ist der erste Brief, den ich ihm je geschrie-ben, aber ich gestehe, daß es nicht der letzte seinwird."
Lord Borodaile ward blaß.
„Wollen Sie mir gestatten ihn zu lesen?" fragteer; denn selbst bei dergleichen Anlässen hielt er aufsPünktlichste auf Ehre.
La Meronville zauderte; sie kannte ihn nicht.„Willige ich nicht ein," dachte sie, „so wird er esohne meine Einwilligung thun, besser ich unterwerfemich mit gutem Anstand."
„Ganz gewiß!" erwiederte sie laut mit gleich-gültiger Miene.
Borodaile öffnete und las wie folgt:
„Sie haben mir eine Empfindung für Sie cin-gefiößt, die mich selbst in Erstaunen seht. Ach war-
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