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„Wie lang ist er weg?" fragte Crauford dieHanswirthin.
„Seit fünf Tagen, mein Herr."
„Wird er nicht etwa um kleiner Posten willen,die er »och zu berichtigen haben dürfte, zurückkehren?"
„O nein, er hat vor seinem Abgang Alles be-zahlt. Der arme, feine Herr — denn bei all seinerArmnth war er der Anstand selbst, und in seinemWesen durch und durch was Vornehmes, — dasHerz blutete mir für ihn. Was sie irgend an Werthhatten, gaben sie weg um ihre Schulden zu bezahlen:Bücher, Instrumente, Büsten — Alles ging fort,und was, wie ich wohl merkte, ihm am wehestenthat, obwohl er ganz gleichgültig davon sprach, — erverkaufte selbst das Portrait von Madame: „„FrauCroftson,"" sagte er, „„Herr, — der Maler, wirddas Bild den Tag nach unserem Auszug holen lassen.Sehen Sie zu, daß ers bekommt, und daß bei de»Ueberlieferung die größte Sorgfalt beobachtet wird.""
„Und Sie können nicht einmal vermuthen, wohiner gezogen ist?"
„Nein, mein Herr, ein einziger Träger reichtehin, seine übriggrbliebene Habe fortznschaffen, undDiesen nahm er aus einem entfernten Stadttheil."
„Zehntausend Teufel!" murmelte Crauford, in-dem er sich abwandte. „Daran sollt' ich gedacht ha-ben! Jetzt ist er für mich verloren. Natürlich änderter seinen Namen aufs Nene, und wie soll ich ihnda sein den verdammten Löchern und Winkeln dieses