Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
25
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Ucberschriften einiger alten Briefe, die ihm zufälligunter die Augen gekommen, h^tte er erfahren, daßsein Freund ehmals einen andern Namen geführt,und leicht ließ sich aus den Worten, welche Diesergelegenheitlich hinwarf, abnehmen, daß mit der anf-gegebenen Benennung ein ausgezeichneterer Rangund eine angenehmere äußere Lage verbunden gewe-sen sein dürften. Stolz, schwermüthig, schroff,über Gedanken brütend deren hoher Flug durch dieTrübe welche sie umgab, noch etwas besonders Im-posantes bekam empfand Glendowcr in den zer-störten Hoffnungen und der freundlvsen Lage des Re-publikaners eine Anmnthung zu seinem eigenen We-sen, die sonst weder Wolfs Lebensweise, noch dasUebermaß seines patriotischen Eifers einer Naturdargeboten haben mochten, welche Philosophie gemä-ßigt, frühere Verhältnisse an Feinheit gewöhnthatten.

Weit besser als Wolf war Cranford von denWiderwärtigkeiten unterrichtet, die Glendvwer er-litten. Vor mehreren Jahren hatte er ihn auf demFestland kennen gelernt, ja sogar Reisen mit ihmgemacht; seit jener Zeit jedoch waren die Beidennur ein halbes Jahr vor dem Moment, in welchemder Gelehrte in unserer Geschichte «»stritt, wiederauf einander gestoßen. In einer dunkeln Straßeder City hatte Eranford den Schriftsteller getroffen,in dessen Revier ein Glied der döhern Stände soselten eindrang, daß Jener der Erste und Einzige