Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
113
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dieses Gemälde darstellen soll, wüste ich nicht, daßauch nur ein einziger Freiheitstral durch das groseDurcheinander widersprechender Vorurtheile und bar-barischer Geseze, das wir, Gott steh mir bei! ein«glorreiche Verfassung nennen, gebrochen wäre. DieFreiheit angegriffen? Nein, Knabe, aber es isteine Zeit wo die Freiheit gewonnen werden könte."

Gänzlich unbekant mit Dem was die Tagespoli-tik aufregte, so wie mit dem wachsenden, mächtigenGeist, der damals durch die Gemüther der Menschenhin zitterte, schwieg Clarence, aber seine augenschein-liche Aufmerksamkeit schmeichelte dem stolzen Repub-likaner und er fuhr fort:

Jasprach er langsam, alS tränke er ausdem Glauben an Das was er sagte, eine tiefe,strenge Freude in langen Zügen ein:ja, ich habedie Erde durchwandert und meine Seele an denFlammen erwärmt, die unter ihrer ruhigen Ober-fläche verborgen liegen; in der Stadt und in derWilduiß bin ich gewesen, unter den zusammen ge-pferchten Freveln der alten Welt und den zerstreutenaber kühnen Herzen, die man auf den Bergen undMarschlanden der neuen trist; und in beiden Hab'ich jenen Samen gesät gefunden, der ans einemSenftkor», zu klein für den Schnabel eines Vogels,zu einem Schuz und Schirm für die ganze Mensch-heit erwachsen soll. Auf die Throne der KönigeHab' ich geschaut, und siehe, die Gesalbten waren inPurpur und Herrlichkeit; und unter die Throne