dieses Gemälde darstellen soll, wüste ich nicht, daßauch nur ein einziger Freiheitstral durch das groseDurcheinander widersprechender Vorurtheile und bar-barischer Geseze, das wir, Gott steh mir bei! ein«glorreiche Verfassung nennen, gebrochen wäre. DieFreiheit angegriffen? Nein, Knabe, — aber es isteine Zeit wo die Freiheit gewonnen werden könte."
Gänzlich unbekant mit Dem was die Tagespoli-tik aufregte, so wie mit dem wachsenden, mächtigenGeist, der damals durch die Gemüther der Menschenhin zitterte, schwieg Clarence, aber seine augenschein-liche Aufmerksamkeit schmeichelte dem stolzen Repub-likaner und er fuhr fort:
„Jasprach er langsam, alS tränke er ausdem Glauben an Das was er sagte, eine tiefe,strenge Freude in langen Zügen ein: „ja, ich habedie Erde durchwandert und meine Seele an denFlammen erwärmt, die unter ihrer ruhigen Ober-fläche verborgen liegen; in der Stadt und in derWilduiß bin ich gewesen, unter den zusammen ge-pferchten Freveln der alten Welt und den zerstreutenaber kühnen Herzen, die man auf den Bergen undMarschlanden der neuen trist; und in beiden Hab'ich jenen Samen gesät gefunden, der ans einemSenftkor», zu klein für den Schnabel eines Vogels,zu einem Schuz und Schirm für die ganze Mensch-heit erwachsen soll. Auf die Throne der KönigeHab' ich geschaut, und siehe, die Gesalbten waren inPurpur und Herrlichkeit; und unter die Throne