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nicht übel damit zufrieden bin, wenn diese verwitter-ten Züge auch nur in der Einbildung einem derEdelsten »nter den Männern zugetheilt werden, wel-che in der bedeutendsten Gerichtsache, worin je einVolk als klagführend, ein Tyrann als Verbrecher,eine Welt als Zeugin auftrat, das Urtheil fällten."
Während Wolfs Worten gewann sein schon vonNatur schneidendes Gesicht einen noch strenger» Aus-druk und dem Künstler gelang es denselben mit einpaar glüklichen Strichen auf die Leinwand zu über-tragen.
„Bei all Dem," fuhr Wolf fort, „macht mirsSchande, einer schon an sich leichtfertigen KunstVorschub zu leisten, die vollends beinah frevelhaftwird in Zeiten, wo die Freiheit den Kopf zum Ent-wurf, wie vielleicht die Hand zur Ausführung ande-rer und edlerer Werke nöthig hat, als die Konter-feiung ihrer vergangene» Thaten auf vergänglicheLinnen."
Ein vorübergehender Aerger über die Misachtnngseiner Kunst zukte über des Malers bleiche Stirn;aber er rief sich die Sinnesart des Mannes zurükund sezte seine Arbeit schweigend fort.
„Sie sind also der Ansicht, mein Herr, daß ingegenwärtigen Zeiten die Freiheit angegriffen sei?"fragte Clarence.
„Angegriffen!" wiederholte Wolf, „angegrif-fen!" und sofort seine Stimme plbzlich zu einer ArtSpott herabsenkend: „ei, seit dem Ereigniß, das