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2 (1836)
Entstehung
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geschiedenen Weg gingen; Wer sich daher zur lezternneigte, ergab sich ihr nur auf der hergebrachtenBahn, und so kam es daß Biele, welche die Naturvielleicht zu Dichtern bestimt hatte, die ZauberinUeblichkeit in Philosophen oder Kritiker verwandelte.Dies wars was Algernons Studien ihre eigenthüm«liche Farbe gab, während andrerseits der Geschmakfür schöne Künste, der damals allgemein und fastauf gesuchte Weise vorherrschte, die mächtige Fanta-fle und Ruhmbegierde, welche den Karakter War-ners bezeichnet«» und durchwebten, eher der Male-rei, als der seinem Talent eigentlich verwandterenPoesie znführtcrz,

Wie wir jedoch gesehen, daß die Leidenschaftfür Auszeichnung den Hauptunterschied zwischen Cla-reuce und Warner bildete, so endigte in dieser Lei-denschaft auch jede Aehnlichkeit Warners mit Alger-uon Mordaunt. Im Erster» verdrängte fle, alswuchernde, ungesunde Pflanze, den Anwuchs jederandern Empfindung; in Lezterm gezügelt und inOrdnung gehalten, war fle, weit entfernt die umge-benden Tugenden abzuäzen, vielmehr deren Schuz.In Warner« erschien die Ehrbegierde als glühenderWunsch sich durch den erlangten Ruf von der Herdeder übrige» Menschen auszusvndern; in Mordaunt warfle die Sehnsucht sich durch Dienstleistungen noch en-ger an seine Brüder zu knüpfen; im Einen erzeugtefle Ekel gegen sein Geschlecht, im Andern Mitleidond Liebe; dem Einen galt Macht als das Merkmal