Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
105
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ros

der Auszeichnung, dem Andern galt das VermögenGutes zu thun dafür! Zufrieden mit dieser kurzenaber vielleicht genügenden Sonderung von Karakte-ren, die niemals mit einander in Berührung gerie-then, fahren wir in unserer Geschichte fort.

Warner pflegte jezt in der Regel den ganzenTag auf seine Arbeit zu verwenden, und nur beieinbrechendem Abenddunkcl mit Clarence auszugehen,um durch Bewegung und freie Luft eine kurze Erho-lung zu geniesen. Oft streiften dann die beiden jun-gen, freundlosen Bewerber um die Kronen dieserWelt im bunten Menschengedräng durch die erleuch-teten Straßen, vertieft in mvraliflrende Gesprächeoder in den Austausch wirrer Muthmaßungen überihr künftiges Geschik. Oft weilten sie unter demSäulenvorsprung dieses oder jenes Gebäudes, wogejagt mit grosem Schwarm" Lust und Pracht ihrenächtlichen Feste feierten. Aus den geöfneten Fen-stern, über die seltenen ausländischen Pflanzen, wo-mit der Reichthum sich in die Düfte des Südensversezt, strömte ihnen Musik zu, und flutete, inder Ferne verhallend, durch die unwürdige» Stra-ßen» Standen die Beiden also schweigend und Jederseinen eigenen Gedanken hingegeben, beisammen, sokrümte sich des Künstlers bleiche Lippe höhnend ein,wenn er hörte wie Gelächter und Laute einer frivo-len, hohlen Freude aus dem Gewühl da drinnenhervorbrachen und die Luft aus dem Tönezauberaufschrekten, welche die Musik in sie gelegt.Diese