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Brettern, der Bibliothek der „Grünspansruhe,"wie die Eigenthümer ihre Wohnung zierlich betitel-ten, nahm Clarence ein sehr niedlich gebundenes Buchherab; es waren „Gedichte eines Edelmanns." Nichtsobald hatte er zwei Seiten gelesen, als er geradeDas that, was unser Leser an seiner Stelle gethanhaben würde, d. h. den Band ehrerbietig wieder inseinen Platz cinreihte. Sofort rückte ec seinen Stuhlans Fenster und nahm nachdenklich verschiedene alteKindermägde in Augenschein, welche ihre kleinenPfleglinge nach den „frischen Auen und neuen Wei-den" führten, die jetzt in Regentspark umgewandeltsind.
Etwa nach einer Stunde kam Frau Grünspanherab und gegenseitige Komplimente wurden ausge-tauscht. Ihr folgte Herr Grünspan, der wegen sei-ner Säumigkeit hübsch ansgescholten ward, und Die-sem der kleine Adolf Grünspan, der um desselbenFehlers willen ebenfalls den Schmähnamen einesbösen kleinen Schelms erhielt. Nunmehr bereiteteFrau Grünspan den Thee, was sie nach der erprob-ten Methode aller Damen verrichtete, welchen dieOekonomie über den Nus unter den Leuten geht;d. h. die möglich kleinste Menge der s. g. chincslschenPflanze ward zuerst mit der möglich kleinsten Mengeheißen Wassers besprengt; nachdem diese Mischungso schwarz und bitter geworden, als sie ohne Zusatzaus den Vorräthen des Apothekers möglicher Weisewerden konnte, wurde sie plötzlich mit einem reichlichen