Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
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Benehmen seines Hauswirths und seiner Hanswir-thin liefern. Trotz dem unverständigen Geschrei desTages, der sich die Miene giebt, Schilderungen derMenschen wie sie sind zu verachten, und ein geglät-tetes Gemälde der Gesellschaft als frivol, ein derbesals ekelhaft rügt, werden wir in beiden Beziehun-gen, je nachdem sie der wechselnde Gang unsererGeschichte uns vor das Auge bringt, bei unsremStreben nach lebendiger Wirklichkeit nur die Erfah-rung selbst zum Maßstab nehmen. Die Sitten der Zeit,die Ckaraktere, welche durch die eigenthümliche Be-schaffenheit der Gesellschaft eigenthümliche Unterschei-dungszeichen bekommen, sind die natürliche, obwohl,wir geben es zu, nicht die edelste Sphäre des Ro-mandichters. Die edelste Aufgabe seiner Kunst istden äußern Verhältnissen, die in jedem Zeitalterwechseln, Bilder jener inneren Welt beiznfügen, diein jedem Zeitalter dieselbe bleibt, und neben zeitge-mäßem Schnitt und Kleid seinen Portraiten etwasvom Charakter der Seele aufzudrücken.

Wir ließen Clarence in seinem kleinen Quartierwohl untergebracht. Sei es durch die Hitze des Zim-mers oder die Unruhe, welche eine Veränderung derSchlafstätte in manchen Konstitutionen hervorruft,sein Schlummer in der ersten Nacht war vielfachgestört und kurz. Er stand früh auf und stieg indas Gesellschaftzimmer hinab, wo Herr de WarenS,der vornehm benamsete Laufbursche, das Tischtuchzum Frühstück ausbreitetc. Von drei angestrichenen