Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
71
Einzelbild herunterladen
 

7t

Aufguß überschüttet und eben so plötzlich weich,verwaschen und abscheulich in vier Taffen gewor-fen, von welchen je eine den vier Participienten audem Morgennektar angchörte.

Jetzt begann das Gespräch zu fließen. FrauGrünspan war eine feine Dame und dabei sentimen-tal, höchst aufmerksam auf die kleinen Zartheitenin Rede und Benehmen. Herr Grünspan war einStokjobbcr und Witzling, liebte einen guten Spaßin jeder Art, war sehr rund, sehr kurz und sah inden Zügen und dem Gemüth des kleinen Grünspanssein genaues Ebenbild.

Adolf, mein Lieber," sprach Frau Grünspan,denk'an das was ich Dir gesagt und sitz aufrecht.Herr Linden, erlauben Sie mir Ihnen ein Stückchenvon dieser Semmel aufzuschneiden?"

Dank Ihnen," entgegnete Clarence;ich willSie lieber um das Ganze bitten."

Man denke sich den Schrecken der Frau Grün-span ! Von diesem Augenblick an sah sie sich ausHaus und Hof hinausgegcffen, nichts zu sagen, wiesie später gegen ihre Freundin, Miß Barbara York,bemerkte, von derGemeinheit eines so erstaunen-den Appetits!"

Nichts zu befehlen in der Stadt, Herr Lin-den?" fragte der Ehmann.In wenigen Minutenwird eine Kutsche vor unsrer Thür vorüberfahren;muß in einer halben Stunde auf der Börse sein.Noch eine Tasse Thee, Liebe tummle Dich; ich