Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
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gung, wie ich es jetzt bin, und und ichwürde die Unglückliche sein, die Dir all Dies zu-gebracht. Nimmermehr, Algernon, nimmermehr!ich liebe Dich zu - zu sehr."

Aber die Anstrengung, womit sie sich die Ent-schlossenheit des Tones abrang, in welchem dieseWorte gesprochen wurden, war zu heftig für längereDauer. Indem die ganze Trostlosigkeit ihrer Ver-zweiflung jach und finster über das Gemüth derWaise hereinbrach, fiel sie wahrhaft seelenkrank aufihren Stuhl zurück und bemerkte in ihrem achtlosenJammer nicht, daß ihre Hand noch von dem Gelieb-ten umschlungen war und ihr Haupt an seine Brustsank.

Isabelle," sprach er mit der leisen, süßenStimme, die ihrem Ohr der Inbegriff aller irdischenMnsik schien,Isabelle, sieh auf Du Mei-ne meine Geliebte sieh auf und höre mich.Vielleicht hast Du Recht, wenn Du sagst die Be-sitzungen meines Hauses werden verloren gehen undmein Vetter werde mir die ungewisse Unterstützungnicht bieten, die ich, selbst wenn er sie böte, nichtannehmen würde; aber, Theuerste, stehen mir nichttausend Wege offen, im Rechtsfach, in der Staats-verwaltung, in der Armee? Du schweigst, Isa-belle sprich!"

Isabelle gab keine Antwort, aber die sanftenans ihn gehefteten Augen drückten durch ihre Trauer