Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
30
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Gott sieh mir bei!" dachte Clarence,derMensch ist gewiß verrückt."

Der Kellner trat mit der verlangten Schüsselherein und Herr Braun, dem in Gegenwart desGanimedS der holborner Schenke das Zartgefühljedes Gespräch zu untersagen schien, brach seineMittbeilungen sogleich ad. Unterdessen benutzte Cla-rence die Gelegenheit ihn genauer zu besichtigen, alser bisher gcthan.

Sein neuer Bekannter stand im Alter von etwaAchtundvierzigen; seine Statur fiel eher unter dasMittelmaß; dabei war er trocken, dünn, abgewelkt,jedoch muskulös, wie ein Mensch der seinen Magenaus ökonomischen Rücksichten im Zaume hält, nichtsdesto weniger aber sich des Vermögens erfreut jedeAnstrengung oder Ermüdung zu ertragen, die irgendein Zweck von gehöriger Wichtigkeit fordern mag.Bereits haben wir gesagt, er sei, wie die Dämme-rung ,in eine Hülle milden Brauns" gekleidet ge-wesen. Dabei herrschte in seinem Anzug eine Förm-lichkeit, Pünktlichkeit und eine gewisse katzenmäßigeGelecktheit vor, die stark nach dem achtbaren Gecken-thum eines Zahlhauseö oder Ladentisches roch. SeinGesicht war allerdings fleischlos, aber nicht eigent-lich abgemagert, und sein trüber, verbräunter Tintpaßte gut zu den Farben seiner Kleidung. Seindunkelbraunes, scharfes, schlaues Aug, worin bis-weilen, besonders bei Erwähnung des wohltönendenNamens der Lady Wattelieb, der auf den Lippen