„Nein, mein Herr, das ist nicht mein Fall."
„Van — also?"
„Nein, mein Herr, von W—."
„W—? — ah, recht, ich kannte eine Dame,deren Name beinah ganz wie W— klang, (die ver-storbene Lady Wattelieb) ausnehmend wohl. Ichmachte ihr einige werthvolle Geschenke, wofür ihreHerrlichkeit sehr dankbar war."
»Ich bezweifle es nicht, mein Herr," erwiederteClarence: „dergleichen Beispiele einer allgemeinenMildthätigkeit kommen selten vor."
„Ich bewahre einige prachtvolle Andenken vonIhr» Herrlichkeit in dieser Schachtel," entgegneteHerr Braun.
„Wirklich! so war die Dame denn nicht mindergroßmüthig, als Sie selbst?"
»Ja, Ihro Herrlichkeit erwies sich außerordent-lich großmüthig. Etwa eine Woche vor ihrem Tod(sie kannte ihre Gefahr gar wohl) rief sie mich zu sich.„Braun," sprach sie, „„Sie sind ein gutes Ge-schöpf; meine wcrthvvllsten Bestythümer erhielt ichvon Ihnen. Ich bin nicht undankbar; ich vermacheIhnen m e in Ka mm e r m ä dch e n! Sie ist eben sogescheid und gut wie Sie."" Ich befolgte den Wink,Herr, und heirathete. War ein trefflicher Handel.Meine Gemahlin ist ein bezauberndes Frauenzimmer;sie hatte Mistreß Mindens Garderobe vollständig! hergerichtet und ich ihr Haus ansmvblirt. Mistreßi Minden stand in großer Schuld gegen uns."j Bulwer's Romane. XXXVIII. 3