Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
87
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Westen und Osten ausstreckcn und rufen:O wäremeine Macht meinem Geiste gleich, ich wollte die En-den der Welt erfassen."

Die Straße beugte zuletzt aus der ländlichenGegend, durch welche sie sich gegen zwei Stundenhingezogen, in ein enges, auf beiden Seiten durcheinen todten Zaun eingefaßtes Gäßchen. Beim Ein-tritt in dasselbe ward der Jüngling durch das plötz-liche Erscheinen eines Reiters etwas erschreckt, dessenPferd so nah an ihm über die Einfriedigung setzte,daß er beinah beschädigt worden wäre. Der Reiter,ein Mann von Stand von etwa fünf und zwanzigJahren, zog die Zügel ckn und bat in sehr höflichemTon um Entschuldigung für seine Unachtsamkeit.Die Rechtfertigung ward ohne Schwierigkeit ange-nommen und der junge Mann ritt in der Richtungnach W weiter.

So unbedeutend dieser Vorfall auch war, lagdoch in Aussehen und Benehmen des Fremden genug,um die Gedanken un seresHelden unwillkührlich auf sichzu ziehen. Bevor dieselben noch eine neue Wendunghatten nehmen können, befand er sich in dem Städt-chen und vor der Thür des Gusthofs, nach welchemseine Marschroute ihn wies.

von Ludwig dem Bayer zum Herzog von Lukkaernannt, als welcher er im Jahr 1328 starb.Machiavelli und Aldus Manucius der Jüngerehaben seine Geschichte beschrieben.

Der Uebersetzer.