Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
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Herz zu fragen, ob diese Wahl, die jedenfalls phi-losophischer ist, als die meinige, nicht auch glückli-cher sei."

Sie hatten jetzt eineStrecke des WcgeS erreicht,wo die Umgegend einen gänzlich verschiedenen Charak-ter annahm; Gehölz und Marschland war nicht längersichtbar, sondern ein breiter, etwas fahler Erdstrichlag vor ihnen. Nur hie und da brachen ein paarvereinzelte Bäume die Einförmigkeit des ausgedehn-ten Felds und der dünnen Heckenreihen, und in wei-ten Zwischenräumen stiegen die schmalen Thürmezerstreuter Kirchen auf, um wie die Gebete, deren Ab-zeichen sie waren, mit dem Himmel zu zerfließen.

Der Zigeuner hielt an.Weiter," sprach er,will ich Euch nicht begleiten. Euer Weg gehtgerad auS und Ihr werdet W. noch Vormittag er-reichen. Lebt wohl und möge Gott über Euch wachen!"

Lebt wohl!" entgegncte der Jüngling mit einemwarmen Druck der dargebotenen Hand.Treffen wirje wieder zusammen, so wird sich wahrscheinlich einmerkwürdiges Räthsel lösen, nämlich: ob Euch dieKarawane, mir die Welt zuwider geworden!"

Letzteres ist wahrscheinlicher alS ErstereS," riefder Zigeuner,denn man wird weit eher der Andernüberdrüssig, als seiner selbst. Damit will ich Euch,mit einer kleinen Umänderung alter Zeilen, nachmeiner eigenen Weise, d. h. in Versen, Adieusagen."