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vom liußbranmn Mädchen '), und machte mich aueine Erprobung weiblicherLiebe, die, trotz unserer Zeit,nicht fehlschlug. Sie entfloh mit mir — Ihr könntSuch des Vaters Grimm vorstelleu — aber Ihr solltauch meine Rache an seinem lärmenden Hckß undseiner rastlosen Verfolgung erfahren. Ein Jahrnach unserer Heirath verschlimmerten sich seine Um-stände : Korn, Heu, Vieh — Alles ging zum Hen-ker; in seinem Hans ward vergantet und ein Haft-befehl gegen seine Person erlassen. Ich sandte Ln-cien ihn zu trösten und aufzurichten. Wir verschaff-ten ihm einen bessern Pacht und ein hübscheres Haus,und er und ich sind jetzt die besten Freunde von derWelt. Die gute Lucie ist mit ihrer Karawane undihrem wandernden Gemahl vollkommen zufrieden undhat, glaub ich, den Tag noch kein einziges Mal'bereut, wo sle eine Zigeunerfrau ward."
„Ich dank Euch herzlich für Eure Geschichte,"sagte der Jüngling, der sehr aufmerksam auf diesenBericht gehört hatte. „Hat auch mein Glück undStreben seinen Mittelpunkt in der Welt, die Ihrverachtet, so gesteh ich doch, daß ich eine Empfln-dung über Eure seltsame Wahl verspüre, die demNeid sehr nah kommt, und ich wag es nicht mein
*) Den Deutschen durch Herder (Stimmen der Völ-ker, drittes Buch, Nr. II.) Kosegarten undAndere bekannt. Der Ueberseper.
Vnlwer's Romane. XXXVII.
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