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rcn der Sklaverei und Geschraubtheit und Verkra-gung mit der Welt fand ich mich wieder behaglichwie ein befreiter Vogel. Mit welchem Genuß nahmich Antheil an den rohen Scherzen und schuftigenStreichen, den gestohlenen Schmausen und dachlosenNächten dieser sorglosen Landstreicher. Ah, Herr,möget Ihr — um Derer willen, welche die Weltrechtschaffene Leute nennt — nie das Glück kennenlernen ein Spitzbube zn sein!"
„Ich verließ meine Reisegefährten beim Eintrittin die Stadt, in welcher meine Schwester wohnte.Jetzt kam der Gegensatz. Etwas erhitzt, beinahplebejisch gekleidet, und mit dem Staub einesSommertags bedeckt, ward ich in ein kleines Gesell-schaftzimmer geführt, — achtzehn Fuß Länge aufzwölf Fuß Breite! wie man mir nachher etwas pomp-haft zu wissen that. Ein prunkender Teppich, grün,roth und gelb, deckte den Boden. Ein lebensgroßesBild einer magern Frau, von sehr anziehender Miß-lanne, stierte mich über dem Kamin an. Drei aus-gestopfte Vögel — welches echte Sinnbild für dasbürgerliche Leben! — standen steif und selbst nachdem Tod noch gefangen, in einem Glaskasten. EinKaminschirm und eine funkelnde Feuerstätte; Stühle,um sie gegen die Luft zn schützen mit holländischerLeinwand bedeckt, und lange Spiegel, die Rahmenin gelben Musselin gehüllt, um die Fliegen abzuhal-ten, vollendeten das Gemälde dieses Badcstadt-Hau-ses. Die Thür öffnete sich — Seidenzeug rauschte —