Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
76
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mich von ihrem gewöhnlichen Treiben gelangweilt undangeekelt zu fühlen. Ich war nicht gemacht um geglät-tet, noch weniger um ehrgeizig zu sein. Ich seufzte nachden ranhen Kameraden und den freien Zelten meinerfrüher» Jahre, und tausend Erinnerungen an dieZigeunerzüge, in die grüne, erheiternde Farbe derKindheit getaucht, verfolgten mein Gemüth unauf-hörlich. Bei der Rückkehr von meinen Wanderungenfand ich einen Brief von meiner Schwester vor, dieWittwe geworden war, Wales verlassen und ihrenWohnsitz in einem vielbesuchten Badeort im Westenvon England genommen hatte. Noch immer halt'ich sie nicht gesehen und ihr Brief eine schönedamenhafte Epistel mit einem guten Theil roman-haften Wesens und sehr wenig Verstand abgefaßtund mit ausnehmend niedlicher Hand geschriebenendete mit einer Stelle aus Pope. (Nie könnt' ichPope noch überhaupt irgend einen Dichter aus derZei,t ber Königin Anna und ihrer Nachfolger aus-stehen.) Die Jahreszeit war schön und ich an Fuß-wanderungen gewöhnt; so machte ich mich denn aber-mals auf die Beine, um meine nächste noch lebendeVerwandtin zu Gesicht zu bekommen. Unterwegsstieß ich obwohl a» einem andern Ort auf die-selben Zelten, die Ihr gestern Abend gesehen. BeimHimmel, das war ein lustiges Zusammentreffen fürmich; ich gesellte mich der Bande bei und zog meh-rere Tage mit ihr umher; nie erinnere ich micheiner glücklicher» Zeit! Endlich, nach vielen Iah-