Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
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eine seltsame Veränderung zu; wir (das heißt meineMutter und ich) bettelten, nicht weit von hier, vordem Thor eines reichen Mannes, dessen Fra» aufdem Todbette lag. Diese Frau war meine wirk-liche Mutter, welcher mich Meg im ersten Jahrmeines Lebens gestohlen. Sei cs Gewissensangstoder Hoffnung einer Belohnung, nicht sobald hatteMeg von der Gefahr meiner armen Mutter, derenunablässiger Gram, hieß es, die einzige, wenn auchlangsame Ursache ihrer Krankheit gewesen sei, sowie von den großen Summen gehört, die zu wieder-holten Malen aus meine Wiederauffindung gesetztworden nicht sobald, sag ich, vernahm Meg alldiese Einzelheiten, als sie sich ins Krankenzimmerdurcharbeitete, vor dem Bett auf die Knie fiel, ihrVerbrechen bekannte und mich vorzeigte. Verschiedenekleine Beweise aus Zeit, Ort, Umständen entnom-men die noch vorhandene Kleidung, die ich ge-tragen, als ich gestohlen wurde, verbunden mit dersprechenden Aehnlichkeit meiner Züge mit meinenEltern, besonders mit meinem Vater, brachten jedenZweifel und Unglauben zum Schweigen; ich ward inmeinerHeimath mit einem Jubel bewillkommt,der jedeBeschreibung übersteigt. Meine Wiederkunft schienmeine Mutter vom Grab znrückzurnfen; sie schmach-tete noch mehrere Monate länger hin als ihre Acrztees für möglich gehalten, und als sie starb, empfah-len mich ihre letzten Worte der Fürsorge meinesVaters."