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„Nun man wird doch nicht einen Schößlingvon Eurer Jugend und augenscheinlichem Standallein umherwandern lassen!" rief König Cole mitunverstecktem Erstaunen.
Der junge Reisende antwortete nicht sogleich,sondern beugte sich abwärts, wie nm eine Blumezu pflücken die am Rand des Weges blühte. Nackeiner Pause sprach er:
„Nein, Meister Cole, Ihr mußt mir nicht dasBeispiel des Ausfragens geben, oder Ihr stellet Euch»immermehr vor, wie beschwerlich ich Euch werdenkönnte. Euch die Wahrheit zu sagen, sterb ich fastvor Neugier Etwas mehr von Euch zu erfahren, alsIhr vielleicht geneigt seid, mir zu sagen. Bereitshabt Ihr gestanden, daß, so gute Kumpane EureZigeuner auch sein mögen, sie doch nicht Diejenigensind, unter welchen Ihr geboren und erzogen wurdet."
König Cole lachte: vielleicht war ihm weder dieNeugier seines GastcS, noch die ihm hiedurch gebo-tene Gelegenheit sein eigener Held zu sein, zuwider.
„Meine Geschichte, Herr," hob er an, „wäreschnellerzählt, wenn Ihr dieselbe des Hörens werthachtet; auch enthält sie nichts, was mich vom Er-zählen abhalten könnte."
„Ist Das der Fall," erwiederte der Jüngling,„so würde ich die Befriedigung meines Wunschesfür eine größere Gnust als Alles ansehen, was Ihrmir bereits gewährt habt."