zücken hörte, für welches seine Vernunft ihn schalt.Er wandte sich mit einem Seufzer ab, welcher demZigeuner nicht entging, und tauchte sein Gefleht inLas Wasser, das die vorsorgliche Hand der gutenFrau zum Waschen neben ihn gesetzt hatte.
„Ei," sagte der Wirth, nachdem der Jünglingseine kurze Toilette geendet; „ich denke wir athmenetwas frische Luft ein, während Lucie Euer Bettmacht und das Frühstück bereitet."
„Herzlich gern," erwiederte Jener, und fle stie-gen die Stufen hinab, die in den Wald führten.Es war ein schöner, frischer Morgen; die Luft, wieein Trank aus einer Geisterquette, füllte das Herzmit neuer Jugend und das Blut mit wonnigem Be-hagen ; das Laub, das Grün des LenzeS, zitterteauf Leu Bäumen, zwischen welchen die glücklichenVögel flatterten und den Jubel ihrer Seelen imGesang ansathmetcn, während die Thautropfen, die„eine Taufe trnuften auf die Blumen,"in ihren Millionen Spiegeln das Lächeln der wol-kenlosen , freudigen Sonne zurückstrahlten.
„Die Natur," bemerkte der Zigeuner, „machtihren Kindern ein prachtvolles Geschenk mit einemsolchen Morgen."
„Gewiß," cntgegnete der Jüngling, „nnd vonnnS Beiden verdienet vielleicht blvs Ihr eine solcheGabe. Was mich betrifft, so möcht' ich beim Gedankenau den langen Weg voll Staub, Glut und Mühe, der