Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
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Brauen hingen weit über die Augen herab, die gros,dunkel und, ungleich der jenem Volk gewöhnlichenArt, eher ruhig als funkelnderschienen; die Farbe,obwohl sonueverbrannt, war nicht schwarzgelb, unddas Gesicht sorgfältig und rein rasirt, um den Gegen-satz mit dem braunen, üppigen Haar, das eher ineinzelnen Streifen, als in Ringeln zu beiden Seitenauf die glatten, blühenden Wangen herabfiel, inseinem ganzen Vortheil hervorzuheben. Dem Alternach mochte der Mann fünf und dreißig Jahre zählen,und waren auch Ausdruck und Benehmen allerdingsweder erhaben noch vornehm, so standen sie dochwesentlich und auffallend über dem Betragen sei-ner landstreicherischen Gefährten. Diese gehörtenin jeder Beziehung dem gewöhnlichen Zigenner-stamm an; das schlaue, blitzende Aug, die Raben-locken, die blendenden Zähne, die Bronzefarbe unddie kleine, leichte, rüstige Gestalt traten hier in ebendem Grad als unterscheidende Merkmale hervor,worin sie Abzeichen des ganzen Volkes sind.

Gegen sie bot das Aussehen des Jünglingseinen frappanten und schönen Kontrast.

Er war nur eben über das Knabenalter hinaus';vielleicht mochte er achtzehn Sommer gesehen haben,wahrscheinlich nicht einmal so viel. Er hatte, sei-nem Begleiter nachahmend und vielleicht ans übelangebrachter Höflichkeit für seine neue Gesellschaft,den Hut abgeuommen, und die von ihm erwählteStellung brachte die edel», geistigen Formen des