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Der erste Laut der in das Schweigen wiedereinhallte, rührte von den leichten, schnellen Fuß-tritten eines Menschen her, dessen Jugend sich indem federkräftigen, maßlosen Gang und dem hei-tern, freien Lied andeutete, das in einzelnen Stößenund Läufen die sanfte Abendrnhc durchdrang.
Eher sprach sich Geschmack an Poesie alsVer-ständniß der Musik in der Wahl dieser Vesper-hymne aus, die stets also begann:
„'S ist lustig, 's ist lustig im schön grünen Wald"Und nie cine Sylbe weiter ging, als bis zum Endeder zweiten Zeile
„Wenn die Vögel schwirren und singen"von welchem Endwort sie nach kurzer Pause unab-änderlich in ein freudiges Da Capo übersprang.
Jetzt ließ sich ein schwererer, obwohl nochschnellerer Schritt, als der des jungen Menschen,vernehmen, und als derselbe den Letzteren eingeholt,gab eine laute, klare, gutmüthige Stimme denAbendgruß. Der Ton, womit diese Höflichkeit be-antwortet wurde, war offen, deutlich und auffal-lend harmonisch.
„Guten Abend, mein Freund. Wie weit ist esbis W—? Hoffentlich bin ich auf dem rechten Weg?"
„Nach W—, Herr?" fragte der Mann undrückte an den Hut, da er trotz dem Dunkel inMiene und Stimme seines neuen Bekannten etwaswahrnahm, das einen höhern Grad von Ehrerbie-tung in Anspruch nahm, als er anfangs geneigt