Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
10
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auf der Toilette finden, hoffe aber, Sie dürften kaumZeit bekommen, die Titelblätter zu lesen, eh er beiIhne» sei.

(Bedos rückt einen Armstuhl an den Tisch, woreinsich der Verfasser nachdenklich wirst. Bedos geht ab.)

Verfasser. Ja, es verlangt mich, meinenGrimm auf diesen Hasenfuß auszuschütten, der mitseiner gewöhnlichen Fertigkeit all seine Fehler, mora-lische wie literarische, mir zugeschoben hat. Nun,meine Zeit ist gekommen! ich will meine individuelleExistenz darthun will nicht länger mit einem lite-rarischen Zwilling verwachsen umherwandeln, willmeine gesetzliche Scheidung bekannt machen und fortanfür keine andere Sünden, als meine eigenen, ver-antwortlich sein. (Die Glocke schlägt drei Uhr.) Sospät! mich wundert, daß er noch zögert; vielleichtstählt er sich erst, um dem Anprall meiner gerechtenEntrüstung zu begegnen. Hm! was das für Büchersein mögen, wovon dieses Ding von Seide und Ba-tist gesprochen ? (er nimmt zwei Bücher vom Toilettc-tisch.)Versuch über das menschliche Begriffsvermö-gen" in der That sehr unterhaltend! Was istdas andere?Versuch über das menschlicheHaar." Bst! horch ich höre Schritte erists!

(Die Flügelthüren im Hintergrund öffnen sich unddie Stimme eines Herannahenden wird vernommen.)

Und Bedos, Du sorgst, daß die große Folio-ansgabe und die Effenzfiasche nicht vergessen werden.