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verbieten die Bildung; sie verhindern das Vergnü-gen; sie begünstigen blos die Völlerei.
Ebenso durchbricht, wegen Unzulänglichkeit un-serer moralischen Forschungen, das Licht nur dieNacht unmittelbar um uns her, dnrchströmt aberkeinen großen, umfassenden Raum. Daher beziehenwir, neben unserer allgemeinen Rüksicht auf denSchein, die Sittlichkeit nur auf das Vcrhältnißzwischen beiden Geschlechtern. Genau übersezt istdie Moralität bei uns unr das Nildtdasein vonUnzüchtigkeit — nur ein andres Wort für eine ein-zelne moralische Eigenschaft — die Keuschheit; sowie das Wort Verworfenheit bei uns nur den Sinnvon Unmäßigkeit in der geschlechtlichen Beziehunghat. Ich leugne nicht, daß diese Tugend von derhöchsten Wichtigkeit ist. Wo sie nicht beachtet wird,folgt in der Regel eine Schlaffheit auch aller andernGrundsäzze. Die Männer schwingen sich durch dieProstituirnng ihrer theuersten Bande empor undGleichgiltigkeit gegen die Ehe wird ein Mittel zurVerderbniß des Staats. Aber wie auch das stärksteAuge nicht fortwährend auf Einen Gegenstand sehenkann, ohne endlich zu schielen, so gibt die Berük-flchtignng blos Eines, wenn auch noch so werth-vollen moralischen Momentes, unserem Blik auf dieübrigen eine schiefe Richtung. Und was sehr bemer-kenswerth ist, gerade ans unserer ausschlieslichenBeachtung der Keuschheit entsteht jener furchtbareGrad der Prostitution, der in ganz England ver-