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in der Tbat ein Familienznkommen, und die wilde-sten Wüstlinge der Universität werden nicht seltender erblichen Sorge für die Seelen ansdrüklich ge-widmet. Jeder der eine Universttätdildnng erhaltenhat, weiß wie man oft unter den ausgelassenstenund tollsten Studenten (Student 3 non stustensto)den künftigen Besitzer der lokkendsten Belege derStandesbevorzugung steht. Um gerecht zu sein, mußich jedoch zugsbeu, daß die Folgen hievon nicht soschreiend sind, als sie einem blos theoretischen Be-obachter scheinen möchten: ist der Wüstling einmalGeistlicher, so ändert er stch in der Regel dem ausfern Schein nach wunderbar um; man steht nurwenige Geistliche der Staatekirche, die auerkantliederliche Gewohnheiten hätten, oder sich offenkun-dig Exeessen hiugäden. Der äussere Anstand, derdas edle Feuer der Tugend erstarrt, bändigt auchdie ungeregelten Gelüste des Lasters; die moralischeLuft kältet und zügelt den plözlich in ste verseztenPrediger und er nimt mit der reinen Stola eineentsprechende Aeuss-rlichkeit ehrbaren Lebens an.Hört indessen der Nengeweihte auf, ein schlechterMensch zu sein, so zweifle ich doch sehr, ob manmit Fug sagen könne, er werde ein guter. °°) Er
*) Burnet bemerkt. ,.»» seiner Zeit hätte unsreGeistlichkeit weniger Ansehn gehabt nub sei tieferverachtet worbe», als diejenige irgend einer anderneuropäische» Kirche, denn st« sei die lässigste inihre» Obliegenheiten «nd die lareste in ihrem