Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
45
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regung einer heilsamen »nd gerechten Bcsvrgnißunter den Lehrern den Geist der Reform in ihnenzu erwekkc». Wir müssen die höher» Stände für dieErhaltung ihrer eigenen Macht intcresstrcn; indemsie zu Schulen für die Kinder der Armen aufmnn-tern, mögen sie durch ihren natürlichen Einfluß diefür ihre eigenen Söhne eingerichteten Anstalten ver-bessern; der nämliche Einfluß, der jezr einen oberfläch-lichen Unterricht befördert, würde mit gleicher Leich-tigkeit eine tüchtige Bildung in Gang bringen, undes würde Mode, gut unterrichtet zu ftin, wie es jeztMode ist eine schlechte Bildung zu haben. Werdensie sich noch gegen diese Nvthw.'ndigkeit sträubenoder sie Hinhalten? Nur wenn sic die Wichtigkeitderselben für sich selbst verkennen! Will die Aristc-kraiie der mächtigste Stand bleiben, so muß sieauch d-r intelligenteste bleiben. Die Drnlkerk»nstward einem wilden König, dem Napoleon seinerStämme, erklärt.Sine prächtige Erfindung/'sagte er nach einer Panse,aber sie kann nie inmeinem Gebiet eingefnhrt werden; sie würde dieKentnisse allgemein machen nnd ich mii-te fallen.Wie kann ich meine Untergebenen regieren, n ennich nicht weiser bin als sie?" Eine tiefe Bemer-kung, welche den Keim aller legislativen Obergewaltin sich schließt. Als das Wissen ans die Klöster be-schränkt war, waren die Mönche die mächtigsteKlaffe der Gesamtheit; nach und nach gingen dieKentnisse auf die Adelichcn über und ailmälig ver-