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Philosophie von den Lehrstühlen der Professorenausgtgangrn sind. *)
Ich habe gesagt, das Pnblikum werde denMan», der sich mit höherer Wissenschaft besaßt,nicht so belohnen, daß wir ein Recht zu der Vor-stellung hätten, als könne er mit Sicherheit derGnade des Publikums auheimgestcllr bleiben. Nehmenwir jedoch an, das Publikum habe mehr Hinneigungzu den abstrakter» Wissenschaften, als wir uns ver-stellen. Nehmen wir an, der Prof-ssor der Philo-sophie könne genug Zuhörer bekommen, um sichseinen Lebensunterhalt zu sichern: was wird, wenner sich blos von Zuhörern erhalten muß, das wahr-scheinliche Ergedniß sein? Natürlich, daß er denKreis seiner Zuhörer zu erweitern suchen, daß er,um denselben zu erweitern, von der abstrakten Ster-nensphäre seiner Forschungen Herabsteigei,, daß erbei den mehr anheimelnden und weniger mühsamenElementen seines Faches verweilen, bei einem Sm-porsteigen über die gewöhnliche Fassungskrafr de»Verlust seiner Zuhörer fürchte», dag er, mit Einem
*) Wenn bei der beabsichtigten Kirchenreform dieSinnahmen d-s Klerus etwas mehr ausgeglichenwerben, dürften anch die Professoren etwas anwissenschaftlicher Bildung gewinnen, während dieKirche »och immer reich genug bliebe, NM keinenwirkliche» Verlust zu erleiden. Lehrstuhl undKanzel sollten in ein richtigeres Gleichgewicht derDotationen gesezt werden, damit der eine Theildem andern an geistigen Vorzügen nicht- nachgäbe.