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werden; das Eine ist lediglich eine Fertigkeit desGedächtnisses, das Andere lediglich ein Geschik zurNachahmung; immerhin bedeutende Talente, abernoch kein unwiderleglicher Beweis von Genie, keinesichere Zusage einer glänzenden Karriere. Zweitensist Erfolg in solchen Studie» nicht nur kein Zeichenkünftiger Geistesgröße, sondern die Studien selbstsind keineswegs geeignet, den Sinn auf jene solidernBestrebungen zu richten, durch welche in der RegelAuszeichnung erworben wird. Man betrachte denKampfplaz, worin der Schriftsteller oder der Gesez-geber auftrit, die Sphären um sich, literarisch oderpolitisch hervorzuthun: gibt es etwas in dem halbmüßigen, leeren, oberflächlichen Bilduugskurs, denman auf Schulen durchmacht, was dazu diente, diekünftige Meisterschaft in einem jener beiden Fächervorzubereiten? Es ist sehr gut, wenn Knabenetwas Solides lerne»; aber besser ists, wenn dasStreben und die Gewohnheit in ihnen hcrrorgerufenwird, solide Kentniffe zu erwerbe». Allein wieWenige verlassen die Schule mit der Absicht unddem Entschluß, die Bildung ihres Geistes fortzu-sezzen! Man führe nicht die paar großen Männerhiegegen an, welche sich als Politiker oder Schrift-steller hervorgethan habe», nachdem sie in öffentli-chen Schulen unterrichtet worden sind. OeffentlicherUnterricht zwekt auf die Bildung der Menge, nichtder Wenigen ab; ist die Menge unwissend, so hilftEure Versicherung, daß einige Wenige weise seien,